Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Geschichte

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Essinghausen

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1928 brannten Stall und Wohnhaus vom Schneidermeister Hermann Klusmann Haus Nr. 44. Zur eindämmung des Brandes wurden Nachbarschaftshilfen angefordert. Die Berufsfeuerwehr aus Braunschweig hatte einen Schwerverletzen zu beklagen, der beim brechen einen Leiter schwer stürzte. Bei diesem Schadensfeuer brannte das Fachwerkhaus in den Grundmauern durch und die Brandreste waren, wie beim Klingenspohr, nicht mehr zu verwenden.

1931 stand das Wohnhaus des Schlachtermeisters Ludwig Müller Haus Nr. 39 in hellen Flammen. Der Dachstuhl brannte völlig aus. 1935 wurde die mit Getreide gefüllte Scheune von Otto Hiete Haus Nr. 3 Opfer der Flammen. Größerer Schaden am Wohngebäude konnte abgewendet werden. Die Wasserversorgung wurde vom Wellengraben aus aufgebaut.

In allen Fällen waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Essinghausen zur Stelle.

spritzenhaus_kapelle Da die langjährige Unterstellmöglichkeit im Spritzenhaus an der Kapelle für Schläuche, die zwei Spritzen und Gerätschaften nicht mehr ausreichend war, wurde 1938 mit dem Bau eines neuen Gerätehauses am Teich begonnen.

In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai gab es eine Brandalarmierung zur Brandbekämpfung eines Dachstuhlbrandes des Hauses Nr. 67 von Otto Mauritz. Nachdem die Schlauchleitung vom Teich bis zum Brandobjekt mit 350m B und 250m C Schläuchen auf gradem Wege ausgelegt war, war auch das Schlauchmaterial aufgebraucht. Der Dachstuhl brannte aus, weiterhin konnte das Feuer eingedämmt werden.

In den Kriegjahren 1944 - 1945 wurde die Freiwillige Feuerwehr Essinghausen zur Brandbekämpfung von Bombenangriffen in Braunschweig herangezogen. Die Einsätze bezogen sich auf die Neue Straße 11 + 26, Sack 1 + 3, Karlstraße 2, Völkenrode, Waggum und bei der Miag.

1951 war ein bewegtes Jahr, die größte Aufmerksamkeit lag auf dem 80 jährigen Stiftungsfest der Feuerwehr, dieses Fest wurde in Zusammenarbeit von örtlichen Vereinen und benachbarten Feuerwehren gefeiert. Es wurden sogar einige Verse über Feuerwehrkameraden gedichtet.

Das alte Spritzenhaus wurde ausgeräumt und die Handdruckspritze bekam einen Platz im neuen Gerätehaus, denn das alte Spritzenhaus sollte als Leichenhalle eingerichtet werden. Zwei kleine Brände, ein Sesselbrand in der Gaststube bei Alfred Fricke und ein Holzstapelbrand neben dem Herd bei Otto Mauritz konnten jeweils sofort gelöscht werden.

In den folgenden Jahren gab es weitere kleine Zimmerbrände und Schornsteinbrände die von der Feuerwehr gleich gelöscht werden konnten.

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