Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Geschichte

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Essinghausen

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Protze Um 1900 wurde dann eine zweirädrige Protze angeschafft die mit eine Handpumpe bedient werden musste. "Protzt ab!" war das Kommando wenn es hieß einen Löschangriff zu starten: Das Löschwasser wurde dann immer noch mit Löscheimern in den Wasserbehälter der Protze gegeben. Der Druck wurde nur von der Handpumpe zum Brandobjekt erzeugt.

Im Jahr 1906 schaffte die Gemeinde Essinghausen eine vierrädrige Handdruckspritze an, die mit Pferdekraft zum Schadenfeuer gezogen wurde. 6 Feuerwehrmänner bedienten die Spritze durch auf und abbewegen der beiden Kolbe, so konnte erstmalig Löschwasser gesaugt und gedrückt werden. Diese Handdruckspritze war noch bis 1935 Eigentum der Feuerwehr.

Handdruckspritze Der erste Feuerwehreinsatz mit der neu angeschafften Spritze war eine Nachbarschaftshilfe In Stederdorf. Die Feuerwehren der Orte Peine, Essinghausen, Duttenstedt, Edemissen und Eixe wurden zum Brandort, Dem Gasthof Sonnenberg gerufen.

Trotz intensiver Eindämmung des Schadenfeuers, brannten der Saal zum Teil, die Scheune, der Kuhstall, die Kegelbahn und beim Wirtschaftgebäude der Dachstuhl völlig aus. 1925 kauften die Gemeinden Duttenstedt, Meerdorf und Essinghausen die erste Motorspritze.

Ihr Kostenpunkt war 4.000 Mark. Doch schon 1930 war die Gemeinde Essinghausen in der Lage eine eigene Motorspritze, eine TS8 (Tragkraftspritze mit 800 l/min Nennförderstrom und 8 bar Nennförderdruck) anzuschaffen. Die Gemeinde Duttenstedt übernahm die gemeinsam angeschaffte Spritze und zahlte eine Entschädigung. Das Schlauchmaterial wurde aufgeteilt.

Essinghausen verfügte damit erstmals über zwei verschiedene Spritzenarten. Durch das Vorhandensein der zwei Löschmöglichkeiten wurden in den Kriegsjahren die Motorspritze mit Feuerwehrkameraden zu Brandeinsätzen nach Braunschweig gerufen. In den ersten 50 Jahren war in Essinghausen kein Brand zu verzeichnen, allerdings mußte die Wehr Essinghausen in den Gemeinden Stederdorf, Meerdorf, Rüper und Duttenstedt Einsätze leisten.

1925 aber brach auch in Essinghausen ein Brand aus. In Fole eines Blitzschlages brannten Wohnhaus und Stallung von Louis Klingenspohr Haus Nr. 79 nieder. 1926 brach in der Scheune von Louis Baars Nr. 20 ein Großfeuer aus. Im September 1926 brannte der Dachstuhl des Hauses Nr. 45 bei Ferdinand Grobe ab.


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