Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Freiwillige Feuerwehr Essinghausen
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Geschichte

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Essinghausen

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Der kleine Flecken Essinghausen, der zum Gut Duttestedt gehörte, und dies wiederum den Grafen von Oberg unterstellt war, ist 1311 als Esekeshusen erstmalig urkundlich benannt. Somit ist die Ortschaft Essinghausen im Jahre unseres Jubiläums (1996 - 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Essinghausen) bereits 685 Jahre alt. In diensen 685 Jahre ist der Ort von einigen Haus und Hofsammlungen mit ihren Bewohnern und Bewirtschaftern bis zu einem Ort herangewachsen der heute im Jubiläumsjahr eine Einwohnerzahl von 1296 hat und in einer von uns absehbaren Zeit an die Stadt Peine heranwachsen wird.


166381 Einwohner
1798168 Einwohner24 Feuerstellen
1885251 Einwohner37 Feuerstellen

Der Gedanke auch in einem kleinen Dorf einem Schadenfeuer entgegenzuwirken ist ca. 200 Jahre alt. Eine Feuerwehr zu halten war damals noch nicht möglich, da eine materielle sowie finanzielle Vorraussetzung nicht gegeben war. Die Bauweise der Häuser und Stallungen waren mit den heutigen Bauweisen nicht zu vergleichen, Fabriken oder größere Werkstätten gab es in dörflichen Bereichen noch nicht. Die Fachwerkhäuser die mit Stroh gedeckt waren und zum Teil Wohnungen und Stallungen unter einem Dach hatten, waren mit einer Feuerstelle zum Essenbereiten und zum Heizen in kalten Tagen ausgestattet.

Löscheimer Es gab aber auch schon zu damaligen Zeiten Verordnungen die besagten, wie Feuerstellen angelegt und ausgestattet sein mussten und das in jedem Haushalt mit Feuerstelle für jeden Bewohner ob Mann, Frau oder Kind ein lederner Löscheimer bereitgehalten werden musste. Diese Ledereimer waren mit Hausnummer und Namen versehen. Schon gab es ein Kommandeur, in den meisten fällen war es der Männerälteste, der auch vor 125 Jahren das Kommando "Wasser marsch" gab.

Brandbekämfung früher Im Fall eines Brandes wurde zur allgemeinen Alarmierung ein bestimmtes Signal in ein Horn geblasen, dies hieß, dass sich damals alle Einwohner mit ihren Löscheimern an der Brandstelle einfinden mussten.

Eine Menschenkette stelle sich vor der Wasserentnahmestelle, welches Teiche, Gräben oder Ziehbrunnen gewesen sein können, bis zum Brandherd auf. Die mit Wasser gefüllten Löscheimer wurden solange gereicht, bis der Brand gelöscht war. 1864 brannte trotz das Wohnhaus Nr. 15 der Familie Brandes und 1866 das Altenteilhaus auf dem Hof Nr. 10 (H. Fricke) durch Brandstiftung ab.

Die Orte wurden größer und Essinghausen machte sich selbstständig. Die Mechanisierung schritt voran und so kam es, dass Essinghausen in Verbindung mit Duttenstedt 1871 schon eine Feuerwehrgruppe bildet. Ein Kübel mit einer Handdruckspritze und ein Löscheimer waren die "Feuerwehrspritze", ein ähnliches Gerät ist die Kübelspritze, die heute noch ihren Platz im Feuerwehrfahrzeug hat.

Aber noch im selben Jahr waren es einige beherzte Männer aus Essinghausen, die 1871 eine Freiwillige Feuerwehr gründeten. Die Gründer waren



Heinrich Fricke, Christian Kemps,
Wilhelm Kemps, August Langeheine,
Hermann Peier, Heinrich Plothe

Zum 1. Hauptmann wurde Fritz Greite gewählt.


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